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3. Liga

am 8.4.

FRUST UND WUT DROHEN

Regionalliga Ost fordert Aufstockung auf 16 Klubs

krone Sport

In einer gemeinsamen Erklärung an den ÖFB und die Landesverbände Wien, Niederösterreich und Burgenland haben die 13 Vereine der Fußball-Regionalliga-Ost am Donnerstag die Aufstockung der dritten Leistungsstufe von 13 auf 16 Teams 2021/22 gefordert. „Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, inhaltlich wie rechtlich, dass nunmehr schon wieder Diskussionen über eine Regionalliga mit nur dreizehn Vereinen laufen. Das ist inakzeptabel!“


„Die drei Verbände und ihre Präsidenten haben uns letzten Sommer hoch und heilig versprochen, dass die Regionalliga Ost in der Saison 2021/22 mit den statutarisch vorgeschriebenen 16 Vereinen startet“, hieß es vonseiten Adi Sollys, Vorsitzender des Liga- und Klassenausschusses der RLO, weiter. Aufgrund der Corona-Situation sei ein neuerlicher Abbruch der Liga zu befürchten, dennoch müssten im Herbst 16 Teams - so wie in den Saisonen zuvor - antreten. 2019/20 waren der Liga nach dem Abbruch durch den Rückzug von Ebreichsdorf, die Insolvenz des SV Mattersburg (SVM II) und den Aufstieg von Rapid II in die 2. Liga drei Teams abhandengekommen. Die Folge: 24 statt 30 Runden.

Bild: krone

Der ÖFB hatte das Ansinnen auf Aufstockung damals unter Verweis auf mangelnde Rechtssicherheit abgelehnt. „Es liegt in der Kompetenz der Landesverbände, in Absprache mit den betroffenen Vereinen, hier Entscheidungen herbeizuführen, die das ermöglichen. Engagement und Kreativität vonseiten der Verbände sind hier gefragt“, schrieb man nun in der gemeinsamen RLO-Erklärung.

„Die aufstiegswilligen Klubs sind auch bereit, Kompromisse einzugehen, damit die Klassenstärke von 16 Mannschaften erreicht wird. Diese Klubs würden Entscheidungsspiele um den RLO-Aufstieg - egal in welcher Form (Play-offs, K.-o.-Duelle - wie beim Champions League Finale 2020) zustimmen. Auch würden sie einen Klagsverzicht sogar rechtsverbindlich bestätigen.“